Tauben in großer Not

Tauben werden seit Jahrtausenden vom Menschen als Haus- und Nutztiere gezüchtet. Sie bedürfen des Schutzes ihrer Eigentümer. Oft schützen Eigentümer ihre Tauben aber nicht, sondern fügen ihnen viel vermeidbares Leid zu. Die Rede ist von den sogenannten Brieftauben, die von Ihren Züchtern über hunderte oder gar tausende von Kilometern entfernt vom heimatlichen Schlag ausgesetzt werden. Als standort- und partnertreue Tiere versuchen sie in höchster Verzweiflung, wieder nach Hause zurück zu kehren. Doch unterwegs lauern viele Gefahren: Hunger, Durst, Greifvögel und sonstige Fleischfresser, Autos, Motorräder, Lkw´s, Stromleitungen, spiegelnde Fensterscheiben und vieles mehr.

Wir geben Tauben nur nach vorheriger präventiver Behandlung gegen die gängigen Taubenkrankheiten ab.

Bevorzugt vermitteln wir in Volierenhaltung, da wir der Meinung sind, dass Tauben Haustiere sind und draußen in der Natur zu viele Feinde haben. Aber ein Stall / eine Voliere mit Freiflugmöglichkeit in weniger gefährdeten Arealen ist für uns ebenfalls akzeptabel. Wir würden es nur nicht gerne sehen, wenn die mühsam von uns wieder gesund gepflegten Tiere nach Übergabe an den neuen Eigentümer Opfer von Greifvögeln, Mardern oder Autos werden.

Der Vorteil an der Volierenhaltung ist außerdem, dass Nachbarn nicht durch Taubenkot und unmittelbare Anwesenheit von Tauben auf Fensterbrettern, Dachrinnen und Balkonen beeinträchtigt werden. So lässt es sich friedlicher miteinander leben.

 

Interessierte Taubenfreunde wenden sich bitte an Susanne Wicht von der Tauben-Rettung in Bamberg, Tel. 0171/2708989, beste Erreichbarkeit in den frühen Abendstunden.